Philosophie
Mit meinem Dienstleistungsangebot — Übersetzung, Lektorat und Korrektorat — ermögliche ich Verlagen, Unternehmen sowie Privatpersonen das Verstehen bzw. die Veröffentlichung ihrer fremdsprachigen Texte. Dabei stehe ich als kompetente Ansprechpartnerin im Bereich der englischen Sprache sowie der interkulturellen Verständigung zur Verfügung. Kompetent nicht nur aufgrund meiner fünfjährigen Ausbildung an der Humboldt-Universität Berlin, sondern auch durch die Erfahrungen, die ich auf meinen vielen Reisen durch andere Länder selbst gemacht habe.
Meine Kunden können sich zudem auf
eine zügige und zuverlässige Bearbeitung ihres Auftrags und auf die Lieferung eines ansprechenden Endproduktes verlassen.
Dazu gehört neben dem Layout auch die sprachliche Gestaltung des Textes, die so auf die Zielkultur zugeschnitten wird, dass
der Text dort genauso verstanden werden kann wie er in der Ausgangskultur gemeint war.
Werdegang oder: Wie ich Übersetzerin wurde
Andere Kulturen haben mich schon als Kind sehr interessiert. In meiner Familie hatten wir öfter Besuch aus dem Ausland und
ich habe auch selbst viele Reisen, u.a. nach Äthiopien, USA und Mexiko unternommen. In der Schule machten mir Sprachen am
meisten Spaß und so wuchs in mir der Wunsch, später etwas mit Sprachen zu studieren. Es war für mich klar, dass ich vor dem
Studium gern noch einmal länger im Ausland leben wollte.
Deshalb verbrachte ich nach meinem Abitur im Sommer 2000 zunächst drei Monate als Servicekraft am Lago Maggiore im Tessin,
einem Kanton der Schweiz, in dem Italienisch gesprochen wird ("Casa Moscia").
Anschließend ging ich von Januar bis Juni 2001 nach Perth,
Australien, wo ich mit Studenten aus den USA, Kanada, Großbritannien, Neuseeland,
Südkorea, Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, den Niederlanden und natürlich Australien den Grundkurs am Institute for the Nations Australia absolvierte.
Von dort aus unternahm ich mit einem Teil meiner Mitstudenten auch eine Reise nach China und Thailand. China hatte mich schon als kleines
Mädchen fasziniert und nun konnte ich es endlich selbst kennen lernen.
Nachdem ich wieder nach Europa zurückgekehrt war, ging es gleich noch einmal für drei Monate in die Schweiz, diesmal
nach Lausanne im französischsprachigen Teil des Landes, wo ich einer Familie mit 5 Kindern im Haushalt und bei
der Kinderbetreuung half.
Die Zeit im Ausland bestärkte mich in dem Wunsch, Übersetzer zu werden. Ich wollte mich mit
anderen Kulturen auseinandersetzen und zwischen ihnen und meiner eigenen vermitteln. So begann
ich im Oktober 2001 mein Studium zur Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch an der
Humboldt Universität zu Berlin.
In diesem Studium geht es darum, die jeweilige Sprache bis ins Detail zu studieren und sich mit Kultur und Literatur aber auch
Politik, Geschichte und Landeskunde der einzelnen Länder zu beschäftigen; ebenso wichtig ist dabei das
Studium der Translationswissenschaft, sprich der Wissenschaft vom Übersetzen und Dolmetschen von
Texten in ihrem sprachlichen, kulturellen und gesellschaftspolitischen Umfeld.
In meinen ersten großen Semesterferien unternahm ich schließlich eine weitere Reise nach China - dieses so konträre Land mit seiner für
mich als Deutsche so fremden Kultur fasziniert mich einfach immer wieder.
Meine ersten praktischen Erfahrungen im Übersetzen sammelte ich parallel zu meinem Studium bei
der Übersetzung von Texten für den gemeinnützigen Verein Äthiopienhilfe e.V. (seit 2002), bei
der Übersetzung des Ehevorbereitungsbuches "Becoming One" im August/ September 2003 sowie während
eines Praktikums beim "Hänssler-Verlag" (Stuttgart) im September 2004 und eines weiteren
Praktikums bei der Sprachschule "inlingua Dresden" im März 2005.
Das Studium schloss ich im September 2006 mit der
Gesamtnote 2,0 ab und seit Dezember 2006 arbeite ich als freiberufliche
Übersetzerin, womit ich mein größtes Interesse zum Beruf gemacht habe. Inzwischen
habe ich etliche Bücher aus dem amerikanischen Englisch ins Deutsche übersetzt,
deutschsprachige Manuskripte lektoriert und zahlreiche kürzere Texte für
verschiedenste Unternehmen und Organisationen, aber auch Privatpersonen,
übersetzt.
Im Juli 2007 wurde ich vom Landgericht Dresden
als Übersetzerin für die englische Sprache öffentlich bestellt und allgemein
beeidigt und kann so nun auch die Übersetzung von Urkunden anbieten. Das
Übersetzen an sich, aber auch die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten
Kunden bereiten mir viel Freude, sodass ich es einfach nur genieße, in meinem
Traumberuf zu arbeiten.
Die kulturelle Komponente des Übersetzens ist meiner Meinung nach neben der sprachlichen Seite eine der wichtigsten. Durch
meine zahlreichen Auslandsaufenthalte habe ich ein gutes Einfühlungsvermögen für andere Kulturen entwickelt. Wenn ich reise
oder mit Menschen aus anderen Ländern zu tun habe ist es mir stets ein Anliegen, nicht nur die Person an sich, sondern auch
ihren kulturellen Hintergrund zu betrachten. Denn dieser gibt oft Aufschluss über das mir teilweise fremde Verhalten und
Gebärden meines Gegenübers. Mit meiner Dienstleistung des Übersetzens möchte ich in die Vermittlerrolle schlüpfen.
Es ist mir wichtig zu erklären, warum diese und jene Änderungen im Text oder bei der Bildgestaltung durchgeführt werden müssen.
Oft sind es kulturelle Gründe, die solche Änderungen erfordern. Wenn bspw. kulturelle Tabus bei der Übersetzung ignoriert
werden, kann der Text völlig missverstanden werden. Damit dies nicht geschieht, sollte auf kulturelle Besonderheiten der
Zielkultur Rücksicht genommen werden. Schließlich soll die Übersetzung ja auch den ihr zugedachten Zweck erfüllen.
